Juni 2010: Straubinger WM-Dirndl (Straubinger Tagblatt)

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Was dem Münchner Trachten-Tycoon Angermaier recht, ist der Straubinger Dirndlschneiderin und -designerin Antonie Freundorfer billig: Sie hat sich ein WM-Dirndl einfallen lassen. Es wird zwar nicht gleich im Olympiastadion präsentiert wie das oberbayerische Gegenstück (wir berichteten), dafür in der Straubinger Rundschau.

 

Die zunehmende WM-Begeisterung hat Antonie Freundorfer inspiriert. Bei ihrer kreativen Grüblerei herausgekommen ist ein schwarz-weißes Dirndl - nicht zufällig in der gleichen Farbe wie die Spielertrikots der deutschen Elf. Allerdings ist der Stoff um einiges edler, nämlich Seidener Trachtenstoff mit leichtem eingewebtem Muster. Auf dem weißen Miedereinsatz mit schwarz-rot-goldenen Bändern sind die drei Sterne für die bisherigen WM-Triumphe verewigt, "ein vierter Stern kann nachgetragen werden", gibt sie sich optimistisch. Selbst der Chiffon-Rüschenunterrock hat am Saum aufgenähte schwarz-rot-goldene Bänder und auch die Schürzenbänder geben sich nationalbewusst. Die Seidenschürze zieren die Zahlen 54, 74 und 90, als Deutschland Weltmeister wurde - in Bern, München und Rom. Antonie Freundorfer hat Platz gelassen für eine „10". Der Fußball auf dem Mieder ist aus Strass - natürlich auch in den Deutschlandfarben.

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Entgegen den Münchner Dirndln ist Antonie Freundorfers WM-Dirndl ein Unikat, handgenäht. Es gibt es wirklich nur ein einziges Mal. Ein Liebhaberstück - das Kleid ist in Größe 34 bis 38 und auf die Wunschlänge umänderbar. Gedacht hat sie dabei an einen Fußballfan, der Handarbeit - made in Germany als Kontrast zu asiatischer Billigware - zu schätzen weiß. Einen Blick auf Antonie Freundorfers Kreationen kann man im Internet unter www.designer-dirndl.de werfen.

 

Lesen Sie hier den veröffentlichten Zeitungsartikel aus dem Straubinger Tagblatt